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Mittwoch, 28. Juni 2017
Nachwuchsförderung im Fokus
Im Winter ein Radquer und im Sommer ein Downhill-Wettkampf oder einen Kilometertest, einmal sogar ein Duathlon, und seit bald 20 Jahren immer wieder ein Mountainbike Cross-Country-Rennen. Der Veloclub Hittnau ist seit 30 Jahren kreativ, wenn es um die Austragung von Radsportanlässen und Titelkämpfen verschiedener Klassen und Disziplinen geht. Seit Jahrzehnten im Winter fester Bestandteil der Schweizer Radquer-Szene, gehört im Sommer seit zwei Jahrzehnten ein Mountainbike-Rennen von regionaler oder sogar nationaler Bedeutung zum Jahresprogramm des Zürcher Oberländer Velo-Clubs.

Seit 14 Jahren beim «EKZ Cup»

«Begonnen hat unser Bike-Engagement mit einem Lauf der nationalen Cross-Country-Rennserie, die damals Elvia-, später Allianz Swiss Cup geheissen hat». Vor 14 Jahren habe man dann eine Prüfung des ZO Bike-Cup ausgerichtet, aus dem der EKZ Cup hervorgegangen ist, erinnert sich OK-Präsident Raphi Kocher. Eines sei sich aber über all die Jahre gleichgeblieben: «Mit dem Erlös des Winter- und des Sommeranlasses finanzieren wir weitgehend die Nachwuchsarbeit des VC Hittnau.» Und: Die beiden Anlässe zählen im Vereinsleben zu den Höhepunkten. Schöne Momente seien für ihn jeweils, wenn er während der Vorbereitung den Rückhalt der Landbesitzer und Sponsoren spüre, sagt Kocher. Und natürlich am Sonntagabend, nach Abschluss eines unfallfreien Rennwochenendes, wenn das OK auf den gelungenen Anlass anstösst.

Die Wetterprognosen für den Sonntag sehen wechselhaftes Wetter voraus; Niederschläge sollte es kaum geben: «Nach zwei letzten verregneten Austragungen hätten wir uns mindestens 25 Grad und Sonnenschein verdient. Wir sind aber für alle Wetterlagen gerüstet», kommentiert OK-Präsident Raphi Kocher die Meteoaussichten mit einem Lächeln. Sonnenschein würden sicher auch von den je 60 Helferinnen und Helfern, die Samstag und Sonntag im Einsatz stehen, gerne entgegengenommen werden – vor allem bei jenen, die nach dem Anlass die Garderoben putzen.

Radquerspezialist Marcel Wildhaber als Favorit

Auch sportlich verspricht die Ausgangslage spannend zu werden. Als Sieganwärter in der Hauptkategorie empfiehlt sich mit Marcel Wildhaber der Eliminator-Schweizermeister 2015 und letztjähriger Gesamtsieger der EKZ CrossTour, der die Strecke am Schlosshügel von seinen Wintereinsätzen bestens kennt. Am letzten Sonntag hat Wildhaber die topografisch anspruchsvolle Radstrassen-Schweizermeisterschaft in Affoltern am Albis auf dem beachtlichen 20. Rang beendet. Sein härtester Widersacher dürfte sein Cousin Michael Wildhaber werden. «Als SM-Vorbereitung habe ich vor zehn Tagen eine 240-Kilometer-Trainingsfahrt mit Michi unternommen. Bei der hügeligen Fahrt von Eschenbach über Linthebene, Kerenzerberg, Luzisteig, Rheintal und Appenzell zurück ins Tösstal habe ich mehr geführt», sagt Marcel Wildhaber lachend. Zuerst gelte es jedoch, die Junioren einzuholen, die mit Vorsprung ins Rennen geschickt werden.
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