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Dienstag, 24. April 2018
Nachwuchs-Plattform und Sprungbrett bis zur Weltspitze
Am Sonntag, 29. April, wird traditionsgemäss in Schwändi (GL) zur neuen Saison der beliebten Mountainbike-Rennserie EKZ Cup gestartet. Die Macher und Organisatoren verlieren dabei trotz Naturgewalten nicht den Fokus auf ihr Hauptziel - die Nachwuchsförderung.

Das Mountainbikerennen in Schwändi ist mittlerweile mehr als ein Vierteljahrhundert alt. Doch der organisierende Skiclub um den OK-Präsidenten Hansruedi Marti ist motiviert und engagiert wie je zuvor. Waren es in den letzten Jahren mehrmals die späten Schneefälle, die dem Skiclub Kopfzerbrechen bereiteten, und 2013 gar zur Absage führte, sind es in diesem Jahr nun die Nachwehen eines grossen Murganges vom vergangenen Herbst und die vielen Schneefälle im Winter.

Streckenanpassungen notwendig

«Wir mussten im Vorfeld eine neue Streckenführung evaluieren. Das Bachbett, welches wir auf der Originalstrecke normalerweise zweimal passieren, ist nicht befahrbar. Der Grund ist ein Murgang im vergangenen Herbst,» erklärt Hansruedi Marti. Dieser Murgang habe nicht nur die Übergänge unpassierbar gemacht, sondern biete nun viel Platz für die grossen Mengen an Schmelzwasser, welche nun talwärts fliessen, so Marti weiter.

Doch das Organisationskommitee hat schnell und frühzeitig reagiert und eine neue Streckenführung, ohne die Durchquerung der Bachbetten, entworfen. Rund eineinhalb Kilometer des Orginalparcours sind betroffen. Die Änderungen führen zu einer Kürzung der grossen Runde von 4,9 Kilometern auf 4,5 Kilometer. Trotzdem können sich die Bikerinnen und Biker auf eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Strecke mit rund vierzig bis fünfzig Prozent Singletrail-Anteil freuen. Mit dem Sprung ins Zielgelände kommt zudem eine weitere anspruchsvolle und spektakuläre Passage dazu.

Über den EKZ Cup zur Weltklasse

Der EKZ Cup wird erneut von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) präsentiert. Die Partnerschaft der Nachwuchsserie mit den EKZ geht nun bereits in die dreizehnte Saison. Eine Tatsache, die besonders Hauptorganisator Heinrich Disch freut: «Dank des langjährigen Vertrauens der EKZ können wir uns auf eine langzeitige Entwicklung der Serie konzentrieren und uns dabei auf das Kerngeschäft eines Veranstalters fokussieren.»

Ein Blick auf die aktuelle Weltspitze zeigt, wie erfolgreich der EKZ Cup über das letzte Jahrzehnt war. Immer wieder können Fahrerinnen und Fahrer, welche beim EKZ Cup den Einstieg in den Mountainbikesport fanden, sich international in Szene setzen. So bestritten früher die amtierende U23-Weltmeisterin Sina Frei, bei den Herren die Eliteathleten Lars Forster, Fabian Giger, Marcel Guerrini oder Andri Frischknecht regelmässig die Rennen des EKZ Cup. Und mit dem bald 18-jährigen Horgener Luca Schätti mischt einer der ganz Jungen bereits zu Saisonbeginn an der internationalen U19-Spitze mit.

Bewährter Rennkalender mit bewährten Organisatoren

Der EKZ Cup sieht sich weiterhin als Talentschmiede, oder wie Heinrich Disch sagt: «Wir bieten den Jungen eine Plattform in der Region, um einen Zugang zum Mountainbikesport zu finden. Dies alles mit professionellen Veranstaltungen in einem familiären Rahmen.» Von Ende April bis Mitte September finden die Rennen in Schwändi (GL), Wetzikon (ZH), Hittnau (ZH), Eschenbach (SG), Uster (ZH) und Egg (ZH) statt.

Im Vorfeld haben sich rund 200 Fahrerinnen und Fahrer angemeldet. Für Kurzentschlossene besteht am Sonntag die Möglichkeit sich bis dreissig Minuten vor dem jeweiligen Start noch vor Ort nachzumelden.
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