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Sonntag, 10. September 2017
Schlussrunden am Pfannenstiel
Rund 400 grösstenteils junge Bikerinnen und Biker starteten in Egg zum grossen Saisonfinale des EKZ Cup 2017. In fünfzehn Kategorien, davon zwölf Nachwuchsklassementen, ging es um den Gesamtsieg. Der Schnellste des Tages war Ramon Lauener, schnellste Dame war Katrin Leumann. Die Gesamtsieger 2017 heissen Alessia Bisig und Michael Wildhaber. Mit insgesamt 2400 Startenden bestätigt sich der EKZ-Cup als grösste Nachwuchs-Mountainbike-Rennserie der Schweiz. Das will er auch 2018 bleiben.

Je länger der EKZ Cup in Egg dauerte, desto besser wurde das Wetter – was will man mehr? Für den Veranstalter – den Skiclub Egg – begann das Rennen allerdings unter ungünstigsten Voraussetzun–gen. Zwei Orkanstürme im Juli und August hatten Dutzende Bäume geknickt, die Strecke lag stellen–weise unter Metern von Fallholz. «Die grossen Bäume räumten die professionellen Waldarbeiter mit schwerem Gerät weg. Wir waren die letzten zwei Wochen fast jeden Abend auf der Strecke und schafften das Kleinholz weg», erklärte OK- und Skiclub-Präsident Klaus Kiessling sichtlich gut gelaunt.

Riesenslalom auf Rädern
Dass ein Skiclub ein Mountainbike-Rennen organisiert, ist nicht ungewöhnlich. Dennoch konnte man den wintersportlichen Hintergrund auch auf der grünen Wiese erkennen: Zur Strecke gehörte ein Riesenslalom-ähnlicher Abschnitt zwischen Torflaggen hindurch, und die S-Schikane unmittelbar vor dem Ziel erinnerte an das berühmte Ziel-S am Lauberhorn. Der Regen, der in der Nacht vor dem Rennen und auch während den ersten Rennkategorien niederging, machte jede Kurve zur Herausfor–derung. Die jungen Mountainbikerinnen und -biker meisterten die Aufgabe aber so gut, dass sogar die Polizei staunte: «Ich wäre längst im Gebüch gelandet», raunte ein Ordnungshüter seinem Kollegen zu.
Die Nachwuchs-Mountainbikerinnen und -biker zeigten, dass sie den Mittelweg zwischen Risiko und Kontrolle kennen. Für einige ging es an diesem Sonntag noch um den Gesamtsieg in ihrer Kategorie. Andere wollten einfach ein gutes Resultat oder ein schönes Erlebnis zum Ende der Saison. Josias Wicki aus Schattdorf etwa, meinte: «Es macht Spass im Schlamm, auch wenn ich gegen Ende kaum mehr durch meine Brillengläser hindurch sah.» Zu Beginn des Nachmittags setzte sich die Sonne durch, und die Kleinsten in der Kategorie «Pfüderi» sorgten für den stimmungsmässigen Höhepunkt.

Goldener Abschluss für Michael Wildhaber
Das Schlussbouquet auf tief eingefahrener Strecke boten wie immer die Elite-Biker und Bikerinnen. Alessia Bisig brauchte nur das Ziel zu erreichen, um sich den Gesamtsieg zu sichern. Das schaffte sie als Zweite, wenn auch mit einigem Rückstand auf die Tagessiegerin, die Weltcup-Fahrerin Katrin Leumann. Diese erklärte: «Ich duellierte mich mit den Herren, die mein Tempo fuhren. So fuhr ich dann auch am Limit und hatte meinen Spass.» Gesamtsiegerin Bisig lobte: «Die EKZ-Cup-Rennen machen einfach immer Spass, besonders, wenn die Konkurrenz so stark ist wie heute. Das bringt mich weiter.»
Michi Wildhaber führte das Gesamtklassement an, brauchte aber ein weiteres Spitzenresultat, um das blaue Trikot nach hause nehmen zu dürfen. Zusammen mit Ramon Launer bildete er das Spitzenduo und musste diesen erst in der letzten Runde ziehen lassen. Erschöpft aber glücklich kam Wildhaber als Tageszweiter und Gesamtsieger ins Ziel. «Ich hatte nicht die Beine, um Ramon bis zum Schluss zu folgen, aber ich konzentrierte mich sowieso auf die Gesamtwertung.» Diese zum zweiten Mal zu gewinnen bedeutet dem 27-Jährigen Eschenbacher viel: «Ich fahre den EKZ-Cup seit 1997. Diese Rennen waren wichtig für meinen Weg als Biker. Es freut mich besonders, dass ich zum Abschluss meiner Karriere die Gesamtwertung noch einmal gewinnen konnte. Denn dies war mein letztes Mountainbike-Rennen als Elitefahrer.»

Positive Bilanz und Blick nach vorn
Zufrieden ist auch der OK-Präsident des gesamten EKZ Cup, Heiri Disch: «Die Bilanz ist ganz klar positiv. Und rund 400 Teilnehmende an jedem der sechs Rennen sind eine stolze Zahl.» 2018 wird der EKZ Cup in der bewährten Form stattfinden. Die Details werden später bekannt gegeben. Zuerst gilt es nun den erfolgreichen EKZ Cup 2017 zu verdauen.
Mittwoch, 6. September 2017
Trotz Hindernissen steht dem Finale nichts mehr im Weg
Rund 400 Bikerinnen und Biker werden am kommenden Sonntag, 10. September, zum grossen Saisonfinale des EKZ Cup in Egg erwartet. Bevor allerdings der erste Startschuss fallen kann, ist der organisierende Skiclub Egg gefordert. Denn zwei Sommerstürme haben die Strecke am Pfannenstiel unfahrbar gemacht.

Aus sportlicher Sicht steht ein hochklassiges und spannendes Finalrennen des EKZ Cup 2017 in Egg bevor. Denn die Duelle in der Gesamtwertung versprechen viel Spannung. So sind erst in drei von total 15 Kategorien die Würfel um den Gesamtsieg vor dem Finale gefallen. Nach fünf von sechs Rennen stehen erst Nicole Göldi (U17 Mädchen), Finn Treudler (U15 Knaben) und Alessia Bisig (Frauen) als Gesamtsieger/in fest.

Schwierige Vorbereitung

Zum zweiten Mal nach 2016 wird der Schlusslauf der beliebten Nachwuchsrennserie am Pfannenstiel ausgetragen. Bevor die Bikerinnen und Biker am Sonntag allerdings auf die technisch anspruchsvolle und herausfordernde Strecke geschickt werden können, muss der Skiclub Egg einige Extraschichten in der Vorbereitungsarbeit leisten.

Unwetter im Sommer haben zu diesem Spezialeinsatz geführt, wie OK-Präsident Klaus Kiessling erzählt: «Gleich zweimal wurde Egg im Sommer von schweren Gewitterstürmen heimgesucht. Die Strecke war noch bis vor wenigen Tagen nicht befahrbar. Die Bäume lagen zum Teil meterhoch in, beziehungsweise über dem geplanten Parcours.» Dank schwerem Gerät und der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Gemeinde Egg und der Forstkooperation konnte das OK-Team die Aufräumarbeiten rechtzeitig einleiten. «Wir sind optimistisch, dass bis am kommenden Sonntag die bekannt herausfordernde Strecke wieder freigeräumt ist», zeigt sich Kiessling trotz dem grossen Mehraufwand im Vorfeld zuversichtlich.

Zufriedene Bilanz vor dem Saisonschluss

Auch der OK-Präsident des gesamten EKZ Cup, Heiri Disch, blickt vorfreudig auf das letzte Rennen in Egg. Müsste er bereits heute eine Bilanz ziehen, fiele diese sehr positiv aus. Freude bereitet Disch vor allem die Tatsache, dass sich in diesem Jahr die Änderungen mit den Entflechtungen der Nachwuchsklassen und das Zusammenlegen des Hauptrennens sehr bewährt haben. Der langjährige OK-Präsident hebt zudem hervor: «Wichtig ist, dass wir unsere Teilnehmerzahlen in den Nachwuchsklassen auf einem sehr hohen Niveau halten konnten. Wir streben nicht nach mehr. Wir wollen uns aber da positionieren und etablieren, wo wir heute sind.»

Die Zahlen im Nachwuchsbereich waren in der Tat in den bisherigen fünf Rennen sehr erfreulich. Jeweils rund 90 Prozent der Startenden in dieser Saison bestritten ihre Rennen in den Kategorien U7 bis U17. Pro Rennen waren jeweils rund 400 Fahrerinnen und Fahrer am Start. Somit bleibt der EKZ Cup weiterhin die grösste und teilnehmerstärkste regionale Nachwuchsserie in der Schweiz.
Sonntag, 3. September 2017
Die Sonne und Frischi Junior sorgten für den krönenden Abschluss
Der Dreikampf zwischen den beiden Crosscountry-Weltcupfahrern Andri Frischknecht und Fabian Giger mit dem neuen Bikemarathon-Schweizermeister Konny Looser bildete den krönenden Abschluss des EKZ-Cups in Eschenbach – mit dem besten Ende für Frischknecht vom organisierenden VC Eschenbach.
Und sie kam doch noch, die Sonne. Nach bangem Warten unter dicken Regenwolken zeigte sich das Zentralgestirn – und sofort waren wieder alle Jacken zuviel. Auch Frauensiegerin Ramona Forchini blickte zuerst in den Himmel, bevor sie sich kurzfristig entschied, in Eschenbach zu fahren. Die Wattwilerin traf auf die frühere Crosscountry-Europameisterin Katrin Leumann aus Basel und erachtete diese als härteste Kontrahentin. «Ich wollte deshalb möglichst rasche einen Vorsprung herausfahren, damit ich auf den glitschigen Abfahrten mehr Spielraum habe, falls ich ausrutschte», erklärte Forchini ihre Taktik. So weit kam es dann aber nicht. Die 24-Jährige kurbelte alleine vorneweg mit wachsendem «Sicherheitsabstand» auf Leumann, die das Ziel als Zweite erreichte. Dritte wurde Forchinis Teamkollegin Sonja Guerrini. Im Gesamtklassement führt nach wie vor Alessia Bisig, der der Gesamtsieg kaum mehr zu nehmen ist, so gross ist der Vorsprung auf die Zweitplatzierte Tina Züger. Züger ist allerdings Svenja Wüthrich dicht auf den Fersen, da könnte es am Finallauf in Egg am 10. September noch spannend werden.
Etwas mehr Spannung hätte man auch im Männerrennen erwartet, das mit Andi Frischknecht, Fabian Giger, Konny Looser, und EKZ-Cup-Leader Simi Zahner hochklassig besetzt war. Doch Frischi Junior hatte keine Lust auf spannend und fuhr gleich in der ersten von sechs Runden mehr als eine halbe Minute Vorsprung heraus. «Mit all den anderen Fahrern und Überrundeten kann das Rennen rasch einmal unübersichtlich werden. Ich wollte auch keine taktischen Geplänkel, sondern bin einfach meinen Rhythmus gefahren», erläuterte Frischknecht sein Vorgehen. Er sei auch am Samstag beim Aufbauen helfen gegangen. «Für mich als Clubmitglied ist es selbstverständlich, in Eschenbach mitzuhelfen und auch möglichst gut zu fahren.» Zudem sei der Wettkampf eine gute Vorbereitung auf das bevorstehende Swiss Epic gewesen.
Bike-Marathon-Schweizermeister Konny Looser konnte im Schlussspurt noch den früheren CC-Vizeeuropameister Fabian Giger auf den dritten Platz verweisen. «Im Gegensatz zu meinen beiden Herausforderern aus dem Weltcup hatte ich in den letzten vier Wochen drei lange und schwere Marathons absolviert. Da erstaunt es nicht, zu Beginn Mühe mit dem hohen Rhythmus zu haben. Doch es hat gut getan, den Kreislauf mal wieder so richtig durchzurussen», sagte Looser im Ziel lachend. Es sei eine abwechslungsreiche Vorbereitung auf die o-tour am kommenden Sonntag gewesen, sagte Looser. Vorjahressieger Fabian Giger hatte sich mehr als den dritten Platz erhofft. Er sagte: «Man fährt so gut, wie es halt geht. Mir läuft es schon die ganze Saison nicht so super. Ich freue mich nun auf die Pause, um neue Kraft zu tanken und im 2018 wieder Vollgas zu geben.» Im Gesamtklassement liegt wieder Simi Zahner vorne, der das Ziel als Siebter erreichte. Der bisherige Leader Michael Wildhaber fuhr gleichentags ein Radquer in Peking, wo er den vierten Platz erreichte. Die drei Erstplatzierten in der Gesamtwertung liegen so eng beisammen, dass jeder noch den Gesamtsieg holen könnte.
In etlichen Kinderkategorien vermochten die Seriensieger auf der Erfolgswelle weiterzureiten. Doch nicht selten sind ihnen «Ewige Zweite» auf den Fersen. Das heisst, dass die Punkteabstände nur selten so gross sind, dass die Entscheidung bereits vor dem Finale gefallen ist.
Mittwoch, 30. August 2017
Wichtiges Puzzleteil in der Talentschmiede
Am kommenden Sonntag, 3. September, steht der zweitletzte Lauf des diesjährigen EKZ Cup bevor. Unter dem Motto «Passion Radsport seit 1899» organisiert der VC Eschenbach erneut ein Rennen der beliebten Mountainbike-Nachwuchsserie. Einer von mehreren Gründen, wieso die Eschenbacher zu den erfolgreichsten Radsportförderern der Schweiz gehören.

Nachwuchs wird in Eschenbach grossgeschrieben. Als spielerische Basis dient im Sommerhalbjahr das «Kids Biken». Von April bis Ende September finden diese Trainings wöchentlich für alle jungen Bikerinnen und Biker ab acht Jahren statt. Dabei treffen sich bis zu 70 Kinder, die in bis zu sechs verschiedenen Gruppen geleitet werden.

Damit sich der eigene Nachwuchs auch behutsam an kleinere Rennen heranwagen kann, gehört in Eschenbach die Ausrichtung des EKZ Cup seit vielen Jahren zur Tradition. Seit 2014, wurde das Engagement als Organisator erweitert – mit dem Radquerrennen der EKZ CrossTour. Die Events im Eschenbacher Kalender gehören neben dem «Kids Biken» und dem eigenen Rennteam zu einem der wichtigen Puzzleteile in der Jugendförderung.

Abwesende WM-Teilnehmer

Jahr für Jahr bringt der VC Eschenbach so neue Talente ins Renngeschehen. Jahr für Jahr gehören die eignen Athleten zu den grössten Medaillensammlern an den Landesmeisterschaften. Und so senden die Eschenbacher Jahr für Jahr mehrere Athleten an Europa- und Weltmeisterschaften.

Mit Tina Züger (U19), Nicole Koller (U23), Marcel Guerrini und Lars Forster (beide Elite) gehören vier Eschenbacher dem Schweizer WM-Kader an. Die Welttitelkämpfe finden nächste Woche im australischen Cairns statt. Der Akklimatisation wegen ist die Schweizer Delegation bereits vor zwei Tagen nach Down Under gereist und so fehlen die vier Aushängeschilder auf Grund höheren Aufgaben bei ihrem Heimrennen.

«Das System funktioniert»

Kein Grund zur Trauer, sondern Grund zur Freude, wie OK-Präsident Markus Bless sagt: «Das ist für uns eine grosse Bestätigung. Es zeigt, dass unser System mit den wöchentlichen Kinder-Trainings als Basis funktioniert.» Bless, der vor seinem letzten EKZ-Cup-Rennen als OK-Präsident steht, ergänzt: «Tina, Nicole, Marcel und auch Lars haben alle bei uns im Kids Biken begonnen. Die Erfolge in den eigenen Reihen machen unsere vielen J+S-Leiter stolz und motiviert sie.»

Giger, Leumann und fünf Eschenbacher in blau

Trotz der WM-Abwesenheit der vier Aushängeschilder stehen grosse Namen des Schweizer Bikesports am Start. Fabian Giger, der zweifache EM-Silbermedaillengewinner startet nach einer verkorksten Saison statt an der WM beim Heimrennen in Eschenbach. Sein grösster Konkurrent wird der zweifache Saisonsieger Simon Zahner sein. Bei den Frauen strebt die ehemalige Europameisterin Katrin Leumann nach ihrem zweiten Sieg in diesem Jahr am EKZ Cup.

Noch viel wichtiger für den VC Eschenbach: nicht weniger als fünf EKZ-Cup-Leader weiss der Sankt Galler Vorzeigeklub in seinen Reihen. Die werden den Heimvorteil nutzen wollen, um eine Woche später am Finale in Egg den Gesamtsieg und den Gewinn des blauen Leadertrikots perfekt machen zu können.
Sonntag, 27. August 2017
Erfolgreicher Premiere in Uster mit 402 Teilnehmenden
Nach einem spannenden Fernduell mit Junior Luca Schätti hat Simon Zahner den ersten EKZ-Cup-Lauf in Uster gewonnen. Freude haben durfte auch der organisierende VC Volketswil: Mit 402 Startenden wurden die kühnsten Erwartungen übertroffen.
Die Mühe des organisierenden VC Volketswil wurde belohnt; die Premiere des EKZ-Cup in Uster war ein Erfolg. Den Renntag eröffnete morgens, um kurz nach 8, die Kategorie Hard. Mit U17-Schweizermeister Stiven Thür konnte sich der erste, würdige Sieger feiern lassen. Das Wetter hielt dicht. Alle Kids-Kategorien konnten trockenen Fusses durchgeführt werden – bis zum Start der Hauptkategorien der Junioren und Overall. Dann ging ein heftiger Wolkenbruch nieder, der aber nur so lange andauerte, um die Strecke richtig glitschig zu machen.
Die Fahrer gingen ihre Pensen deswegen aber nicht gemächlicher an. Bei den Junioren, die zwei Minuten vor dem Hauptfeld ins Rennen geschickt wurden, schlug Luca Schätti ein derart hohes Tempo an, dass er bald alleine mit grossem Vorsprung vorauskurbelte. Bald liefen Wetten, ob es Schätti sogar vor den namhaften Elite ins Ziel schaffen würde. Doch Simi Zahner zerstörte die Hoffnungen, als er zwei Runden vor Schluss das Tempo verschärfte und so auch seinen letzten Begleiter, EKZ-Cup-Leader Michael Wildhaber, distanzierte. In der letzten Runde machte er den Zusammenschluss mit Schätti perfekt und distanzierte den Junior in der letzten Waldpassage. Schätt schaffte als Zweiter dennoch den Achtungserfolg. Dritter wurde Wildhaber, der seine Leader-Position damit vor Zahner behauptete.
«Wir haben während des Rennens gefilmt. Das bedingte, dass ich zweimal anhalten musste, um die Kamera aufzunehmen. Sonst wäre der Zusammenschluss vielleicht früher zustandegekommen», erklärte Zahner, nicht ohne Schätti zu loben: Luca habe ein starkes Rennen geliefert. Zur Strecke sagte Zahner: «Der Regen kurz vor dem Start hat die Strecke mit ihren zahlreichen kurzen Steigungen, Abfahrten und Richtungswechseln sehr anspruchsvoll gemacht. Für mich die perfekte Vorbereitung für die Quer-Saison, die in drei Wochen beginnt.» Mit leiser Wehmut erinnerte sich Zahner an die Vergangenheit, als in Uster und Umgebung Bike- und Radquerrennen stattgefunden hatten. «Das könnte man im Winter auch wieder mal machen. Radquers hier sind sehr lässig.»
Luca Schätti hatte sich zum Ziel gesetzt, alleine durchzukommen: «Deshalb habe ich von Anfang an Vollgas gegeben. Leider hat`s nicht ganz gereicht.» Ihm liege die schnelle Strecke und wenn`s glitschig sei, mache das die Sache umso spannender. Bei den Frauen triumphierte Svenja Wüthrich vor Nadine Stieger und Janine Schneider. Leaderin bleibt Alessia Bisig.
Eine positive Bilanz zog auch OK-Präsident Christian Knoll. Vor der Erstaustragung in Uster habe Club-Mitglied Andi Seeli die Strecke mit Start und Ziel auf dem Pferdesportanlage begutachtet und für gut befunden. Seeli habe mit seinem grossen Wissen als Rennveranstalter der nationalen Crosscountry-Rennserie, früherer Mountainbike-Nationaltrainer und Mitgründer des Scott-Biketeams von Thomas Frischknecht ein enormes Wissen im Bike-Bereich. «Die Organisation extrem erleichtert hat ausserdem, dass die ganze Infrastruktur auf der Reitanlage bereits vorhanden war und die Gemeinde Uster unserem Projekt sehr wohlwollend gegenüberstand. Das gleich zur Erstaustragung 402 Fahrerinnen und Fahrer gekommen sind, ist das Tüpfelchen auf dem i.»
Auch EKZ-Cup-Organisationschef Heiri Disch war sehr angetan vom neuen Lauf in Uster. «Beeindruckend, wenn neue Rennveranstalter auf Anhieb mit so viel Routine zu Werke gehen wie der VC Volketswil. Für den EKZ-Cup ist der neue Lauf in Uster eine echte Bereicherung.»
Mittwoch, 23. August 2017
Premiere auf fremdem Terrain
Am kommenden Sonntag, dem 27. August, kommt es zu einer Premiere: Erstmals organisiert der VC Volketswil einen Lauf des EKZ Cup. Dies aber nicht in Volketswil, sondern in der Nachbarsgemeinde Uster.

Die Idee einen Lauf des EKZ Cup zu organisieren, geisterte schon lange in den Köpfen einiger Mitglieder des VC Volketswil herum. Bereits 2011, als der RV Wetzikon neu in die Nachwuchsrennserie eingestiegen war, bestand das Volketswiler Interesse. Doch damals war der Kalender des EKZ Cup mit acht Veranstaltungen schon voll und kein weiteres Rennen konnte aufgenommen werden. Auch beim zweiten Anlauf klappte es nicht. Denn als Fischenthal Ende 2015 ausstieg, wollten die Volketswiler kurzfristig erben. Doch die Zeit reichte nicht aus, um die notwendigen Bewilligungen zu erhalten.

Erfolgreich beim dritten Versuch

«Die Idee ging uns jedoch nicht aus dem Kopf», erinnert sich OK-Präsident Christian Knoll. Da eine Austragung am angedachten Ort kaum realisierbar war, suchten die umtriebigen Volketswiler Biker nach einem alternativen Gelände. Sie wurden fündig - aber auf fremden Terrain: «Bei der Reithalle Uster fanden wir nicht nur eine ideale Infrastruktur für den Anlass vor. Auch die angrenzenden Wälder bieten alles für eine attraktive Strecke», erzählt Knoll.

So stand also beim dritten Anlauf dem Unterfangen EKZ Cup nichts mehr im Wege. Aus den rund zweihundert Mitgliedern des VC Volketswil formierte sich ein zehnköpfiges Organisationskomitee und nahm die Planung in Angriff. Wie für viele Organisatoren stellte das ganze Bewilligungsverfahren im Vorfeld die grösste Hürde dar. Zudem sei es auch eine Herausforderung gewesen, genügend freiwillige Helfer zu mobilisieren, sagt Christian Knoll.

Unbekannte Strecke und spezieller Schülercup

Bereits 260 Fahrerinnen und Fahrer haben sich für das Rennen am Sonntag angemeldet. Auch auf Grund der sehr guten Wetteraussichten werden über dreihundert Teilnehmende erwartet. Auf diese wartet eine neue, noch unbekannte Strecke. Dank flowigen Trails, kurzen und steilen Anstiegen gefolgt von rasanten Abfahrten werden alle Bikerinnen und Biker auf ihre Kosten kommen.

Eines der Hauptziele der Organisatoren ist es den Nachwuchs fürs Biken zu motivieren. Deshalb haben sich die Volketswiler mit einem Schüler-Rennen etwas Besonderes einfallen lassen: Schülerinnen und Schüler aus Uster und Volketswil kriegen eine spezielle Startmöglichkeit. Diese bestreiten zwar das reguläre Rennen des EKZ Cups in den Kategorien U7 bis U17. Der Schülercup wird jedoch separat gewertet und ausgezeichnet. Nachmeldungen werden auch noch am Renntag selber angenommen.

Mit dem Rennen in Uster wird das Finale des EKZ Cup 2017 eingeläutet. Drei Rennen stehen bereits in der Gesamtwertung. Drei weitere folgen in den nächsten drei Wochen. In Uster beginnt also die entscheidende Phase. Besonders motiviert werden die 25 bis 30 Fahrerinnen und Fahrer des organisierenden VC Volketswil – beim Heimrennen auf fremden Boden.
Dienstag, 18. Juli 2017
EKZ Cup Dietikon muss wegen Einsprachen abgesagt werden!
Mit grossem Bedauern muss der EKZ Cup zusammen mit dem lokalen Organisator Race Team Limmattal mitteilen, dass die Premiere des Rennens in Dietikon vom 20. August abgesagt werden muss. Grund für die Absage sind Einsprachen einer Privatperson und der Naturschutzgruppe Bergdietikon.

Nach über zehnmonatiger Vorbereitungsarbeit musste das Race Team Limmattal die Entscheidung fällen, das neu geplante Rennen des EKZ Cup in Dietikon/Bergdietikon absagen zu müssen. Die Organisatoren hatten bereits vom Forstamt des Kantons Aargau (die geplante Strecke befindet sich auf Aargauer Boden) wie auch von den Jagdgesellschaften Heitersberg und Friedlisberg die Bewilligung erhalten.

Zwei Einsprachen nach öffentlicher Ausschreibung

Gestützt auf § 11 des Waldgesetzes des Kantons Aargau vom 1. Juli 1997 in Verbindung mit § 20 Abs. lit. d) der zugehörigen Verordnung vom 16. Dezember 1998 wurde der EKZ Cup Dietikon in der Gemeinde Bergdietikon am 8. Juni 2017 öffentlich ausgeschrieben. Innerhalb der Beschwerdefrist von 30 Tagen gingen zwei Einsprache ein.
Das Race Team Limmattal um den OK-Präsidenten Patrik Büschi nahm sogleich mit den verantwortlichen Personen der beiden Einsprache Kontakt auf: «Die bei den Einsprachen kritisierten Punkte konnten von uns erläutert oder widerlegt werden. Dennoch hat sich nach Rücksprache mit den Gegnern gezeigt, dass sie trotzdem weiter gegen den EKZ Cup vorgehen wollen», erklärt der enttäuschte OK-Präsident.

„Ist ein solches Rennen überhaupt möglich?“

Die Organisatoren verzichten nun auf Grund der Kurzfristigkeit auf eine möglich schriftliche Vernehmlassung, die zu einer Einwendungsverhandlung geführt hätte. Denn diese Verhandlung hätte sich wohl weiter hinausgezögert, so dass keine definitive Entscheidung bis am 20. August gefällt worden wäre. Da es sich in diesem Jahr nicht um den ersten Anlass in Bergdietikon handelt, der auf diese Weise verunmöglicht wurde, sah Patrik Büschi keine Chance auf eine positive Entscheidung. Dies obwohl der Gemeinderat diesem Geschäft unter Auflagen zugestimmt hatte und auch die Grundeigentümer dabei gewesen wären.

Auch Heinrich Disch, seit 15 Jahren Gesamtverantwortlicher des EKZ Cup, zeigt sich enttäuscht: «Eine solche Bewilligungspraxis und der daraus resultierenden Absage habe ich noch nie erlebt.» Es sei frustrierend, wenn man sehe mit welchem Engagement sich das Team um Patrik Büschi ins Zeug gelegt habe, führt Disch weiter aus und ergänzt: «Besonders die vielen Kinder und Jugendlichen, an die sich der EKZ Cup richtet, sind die Leidtragenden dieser Absage.»

Die Art und Weise dieses öffentlichen Bewilligungsverfahren lassen Zweifel aufkommen, ob in Zukunft ein Bikerennen in Bergdietikon überhaupt möglich ist. Diese Frage gilt es in den nächsten Wochen mit Einbezug aller Beteiligten zu klären.
Sonntag, 2. Juli 2017
Wasserdichte Bike-Begeisterung in Hittnau
«Wir scheinen den Regen abonniert zu haben – wie das Openair St. Gallen», meinte ein Helfer mit einem Anflug von Galgenhumor. Noch grösser ist freilich die Radsport-Tradition der Zürcher Oberländer Gemeinde Hittnau: Seit 30 Jahren veranstaltet der Veloclub Hittnau Radrennen. Seit 14 Jahren findet ein Cross-Country-Rennen im Rahmen des EKZ Cup statt. 2017 waren es trotz Herbstwetter 360 Bikerinnen und Biker von vier bis 52 Jahren, die den Rundkurs unter die Räder nahmen. Besonders beachtlich: 60 entschieden sich erst am Sonntag für die Teilnahme, als längst feststand, dass das Rennen im Dauerregen stattfinden würde.

Spass auf tiefem Boden
Die Kategorie «Hard» ging noch bei guten Streckenverhältnissen ins Rennen. Dario Lillo gewann das U17-Rennen und prophezeite danach: «Von Runde zu Runde wurde es rutschiger. Die letzten, die heute auf die Strecke gehen, werden viel Spass haben.» Vorher waren alle Nachwuchskategorien an der Reihe bis hinunter zu den Kleinsten in der Kategorie «Pfüderi». Auffallend viele junge Biker gaben an, sehr gern im Regen zu fahren. «Ich liebe Schlamm!» sagte etwa Nicole Göldi, Siegerin der Kategorie «Hard». Auch der elfjährige Cedric Wenzel fährt gerne auf nassem Boden, denn: «Wenn es trocken ist, bin ich weniger gut.» Als Vertreter des organisierenden VC Hittnau wollte er an seinem Heimrennen besonders gut abschneiden. Mit Platz 3 in der Kategorie mit den meisten Teilnehmern (52) gelang ihm das eindrücklich.

Die Nachwuchsarbeit steht beim VC Hittnau im Zentrum. Die Rennen sind dazu da, die Radsportschule zu finanzieren. Streckenchef Manu Boog ging aus dieser hervor und brachte es als Elitefahrer gar bis in den Weltcup, auch wenn es für eine Profi-Karriere nicht ganz reichte. Für ihn steht fest: «Ich kann gar nicht mehr zählen, wie viele Bike-Rennen ich hier in Hittnau gefahren bin. Ich nehme nicht mehr vielen Wettkämpfen teil, aber hier reizt es mich immer noch.» Boog beendete das Rennen der Elite-Kategorie «Overall» auf dem beachtlichen 5. Platz.

Zwei Wildhaber vorne weg
Ganz vorne drehten Michael Wildhaber und sein Cousin Marcel Wildhaber ihre Kreise. Marcel profitierte auf der letzten Runde von seinem eigenen Missgeschick: «Ich erwischte eine Kurve vor einer steilen Wurzelpassage nicht und musste absteigen. Offenbar rannte ich so schnell, dass ich die entscheidenden Meter zwischen Michi und mich brachte.» Auf den zweiten Blick überrascht das freilich nicht, denn Marcel Wildhaber ist Radquer-Spezialist und deshalb auch äusserst schnell zu Fuss. Michael Wildhaber war zufrieden mit seinem zweiten Platz und freute sich darüber, als Führender der Gesamtwertung in die Sommerpause des EKZ Cup zu gehen. Das Rennen der Damen war eine klare Sache für Tina Züger, die einen Start-Ziel-Sieg feierte. «Auf der zweiten Runde hatte ich einen kleinen Sturz, da kam Svenia Wüthrich noch einmal näher, und ich musste nochmals beschleunigen. Die grösste Herausforderung war heute aber eindeutig der Schlamm – und es hat Spass gemacht!»
Mittwoch, 28. Juni 2017
Nachwuchsförderung im Fokus
Im Winter ein Radquer und im Sommer ein Downhill-Wettkampf oder einen Kilometertest, einmal sogar ein Duathlon, und seit bald 20 Jahren immer wieder ein Mountainbike Cross-Country-Rennen. Der Veloclub Hittnau ist seit 30 Jahren kreativ, wenn es um die Austragung von Radsportanlässen und Titelkämpfen verschiedener Klassen und Disziplinen geht. Seit Jahrzehnten im Winter fester Bestandteil der Schweizer Radquer-Szene, gehört im Sommer seit zwei Jahrzehnten ein Mountainbike-Rennen von regionaler oder sogar nationaler Bedeutung zum Jahresprogramm des Zürcher Oberländer Velo-Clubs.

Seit 14 Jahren beim «EKZ Cup»

«Begonnen hat unser Bike-Engagement mit einem Lauf der nationalen Cross-Country-Rennserie, die damals Elvia-, später Allianz Swiss Cup geheissen hat». Vor 14 Jahren habe man dann eine Prüfung des ZO Bike-Cup ausgerichtet, aus dem der EKZ Cup hervorgegangen ist, erinnert sich OK-Präsident Raphi Kocher. Eines sei sich aber über all die Jahre gleichgeblieben: «Mit dem Erlös des Winter- und des Sommeranlasses finanzieren wir weitgehend die Nachwuchsarbeit des VC Hittnau.» Und: Die beiden Anlässe zählen im Vereinsleben zu den Höhepunkten. Schöne Momente seien für ihn jeweils, wenn er während der Vorbereitung den Rückhalt der Landbesitzer und Sponsoren spüre, sagt Kocher. Und natürlich am Sonntagabend, nach Abschluss eines unfallfreien Rennwochenendes, wenn das OK auf den gelungenen Anlass anstösst.

Die Wetterprognosen für den Sonntag sehen wechselhaftes Wetter voraus; Niederschläge sollte es kaum geben: «Nach zwei letzten verregneten Austragungen hätten wir uns mindestens 25 Grad und Sonnenschein verdient. Wir sind aber für alle Wetterlagen gerüstet», kommentiert OK-Präsident Raphi Kocher die Meteoaussichten mit einem Lächeln. Sonnenschein würden sicher auch von den je 60 Helferinnen und Helfern, die Samstag und Sonntag im Einsatz stehen, gerne entgegengenommen werden – vor allem bei jenen, die nach dem Anlass die Garderoben putzen.

Radquerspezialist Marcel Wildhaber als Favorit

Auch sportlich verspricht die Ausgangslage spannend zu werden. Als Sieganwärter in der Hauptkategorie empfiehlt sich mit Marcel Wildhaber der Eliminator-Schweizermeister 2015 und letztjähriger Gesamtsieger der EKZ CrossTour, der die Strecke am Schlosshügel von seinen Wintereinsätzen bestens kennt. Am letzten Sonntag hat Wildhaber die topografisch anspruchsvolle Radstrassen-Schweizermeisterschaft in Affoltern am Albis auf dem beachtlichen 20. Rang beendet. Sein härtester Widersacher dürfte sein Cousin Michael Wildhaber werden. «Als SM-Vorbereitung habe ich vor zehn Tagen eine 240-Kilometer-Trainingsfahrt mit Michi unternommen. Bei der hügeligen Fahrt von Eschenbach über Linthebene, Kerenzerberg, Luzisteig, Rheintal und Appenzell zurück ins Tösstal habe ich mehr geführt», sagt Marcel Wildhaber lachend. Zuerst gelte es jedoch, die Junioren einzuholen, die mit Vorsprung ins Rennen geschickt werden.
Sonntag, 21. Mai 2017
Simon Zahner gewinnt in Wetzikon
Bevor es am Sonntagnachmittag ab 14 Uhr zum Showdown im Hauptrennen der Elite kam, starteten bereits ab 08.30 Uhr in den verschiedenen Nachwuchskategorien unzählige top motivierte Jungs und Mädels, um sich auf dem trockenen und schnell fahrbaren Rundkurs in Wetzikon zu messen. Der RV Wetzikon organisierte als Veranstalter einen super Anlass und war dafür besorgt, dass es den Zuschauern an nichts fehlte. Nebst Festwirtschaft bot man den Anwesenden im Zielbereich eine attraktive Strecke. So mussten die Rennfahrer auf den letzten Metern jeder Runde jeweils zwei Steilwandkurven, zwei Rampen sowie zwei Double-Sprünge absolvieren.

Elitesieg für Simon Zahner
Trotz zusätzlich eingebauten Hindernissen wurde das Rennen der Elitefahrern erst in der letzten Runde entschieden. Simon Zahner (Dürnten) konnte an erster Stelle in das technische Finale einbiegen und liess sich die Spitzenposition bis zur Ziellinie nicht mehr nehmen. Damit liess er den Sieger des ersten Rennens in Schwändi, Konny Looser (Hinwil) hinter sich und feierte am Ende einen verdienten aber hart umkämpften Sieg. „Wir harmonierten gut zusammen. Schliesslich mussten wir schauen, dass wir zuerst den Vorsprung der Junioren von zwei Minuten aufholen konnten“, erklärte Zahner im Ziel. Und vor allem die beiden Junioren Luca Schätti und Léon Koller präsentierten sich als sehr hartnäckig. Erst in der zweiten Rennhälfte wurden sie schliesslich von Zahner und Co. eingeholt. Kurz darauf waren dann Simon Zahner und der EKZ-Cup-Leader Konny Looser alleine an der Spitze unterwegs. „Auf den letzten Runden hatte jeder von uns seine Stellen, wo er einen kleinen Vorteil hatte. Die schnelle Strecke kam mir aber entgegen und schlussendlich hatten wir einen regelrechten Fight, als es darum ging, wer nach der langen Kiesstrasse zuerst auf den technischen Bereich kurz vor dem Ziel einbiegen konnte.“ Hinter dem geschlagenen Konny Looser, der mit einem Sieg und einem zweiten Platz weiterhin Leader der Rennserie bleibt, klassierte sich der stark fahrende Junior Luca Schätti. Bei den Frauen feierte Tina Züger aus Rieden SG einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Sabrina Graf und Alessia Bisig. Neue Leaderin bei den Damen ist Tina Züger.

Spass und Freude an erster Stelle
Mit viel Motivation und voller Tatendrang waren auch die vielen Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer am Start. Ein besonderes Erlebnis hatten sicher auch die Teilnehmer der Kategorie U9 als sie dem Topathleten Simon Zahner, der als Vorfahrer unterwegs war, hinterherjagen konnten. Zuletzt gab Zahner den vielen Nachwuchscracks auch noch Tipps, wie auch sie es schaffen können, einmal ganz gross und als Elitefahrer unterwegs zu sein. „Es braucht vor allem Freude. Habt Spass und geniesst die Atmosphäre. Egal auf welchem Rang ihr unterwegs seid. Wenn ihr dranbleibt und Freude habt, dann kommt es gut“, so der motivierende Rat des späteren Siegers des Eliterennens.

Erfreuliche Bilanz
Zufrieden war am Ende des Tages auch der lokale OK-Präsident Ernst Jucker: „Es war ein super Tag. Wir hatten schöne Starterfelder, viele motivierte Nachwuchsfahrer und keine Zwischenfäll. Das Wetter hat auch mitgespielt und von daher können wir sicher zufrieden sein.“ Der nächste und dritte Lauf des EKZ Cup findet am Sonntag, 2. Juli in Hittnau statt.
Mittwoch, 17. Mai 2017
Konny Looser: «Der EKZ Cup diente mir als Sprungbrett»
Am kommenden Sonntag, 21. Mai 2017, findet zum siebten Mal das Wetziker Bikerennen im Rahmen des EKZ Cup statt. Mit dem Hinwiler Konny Looser tritt ein Leader an, der wie kaum ein anderer die erfolgreiche Nachwuchsförderung des EKZ Cup verkörpert.

Wenn am Sonntag um 14 Uhr zum letzten Rennen in Wetzikon gestartet wird, dann steht der Gesamtführende Konny Looser mit dem blauen Leadertrikot in der ersten Startreihe. Das Rennen dient Looser einerseits als letzten Formtest, bevor die grossen Ziele im Marathon warten. Andererseits wird es für den Hinwiler zur Rückkehr zu seinen Wurzeln.

Denn der 28-Jährige ist ein Kind des EKZ Cup. Zum ersten Mal trat er im Jahr 2000 in Bauma selber in die Pedalen. Seither startete Looser Jahr für Jahr, entwickelte sich mehr und mehr zu einem Rennfahrer und schliesslich zu einem der besten Schweizer in seiner Disziplin Marathon. «Der EKZ Cup war mir immer sehr wichtig. Er diente mir als Sprungbrett. Der Cup bot mir eine ideale Möglichkeit, mich langsam zu entwickeln, ohne zu viel Druck», blickt Looser heute auf die Zeiten als Nachwuchsfahrer zurück. Gerade weil der EKZ Cup regional ausgerichtet sei, habe er hier als junger Rennfahrer Erfolge feiern können, die ihn langfristig motiviert hätten, so Looser weiter.

RV Wetzikon als Talentschmiede
Looser fährt heute zwar unter der Flagge der Bachtel-Biker des RV Hinwil. Doch gross geworden ist er in der Radsportschule des RV Wetzikon. Was der RVW früher war, ist er auch noch heute: eine der grössten und erfolgreichsten Talentschmieden im Schweizer Radsport. Und genau deshalb kehrt der EKZ Cup bereits zum siebten Mal nach Wetzikon zurück, wie der OK-Präsident Ernst Jucker erzählt: «Da wir ein Verein sind, der sehr stark in der Nachwuchsförderung ist, liegt es nahe, selber auch ein Rennen zu organisieren.»

2011 gewann Konny Looser mit insgesamt drei Tagessiegen die Gesamtwertung des EKZ Cup. Seither hat sich sein Fokus mehr und mehr auf die Langdistanzrennen verschoben. Trotzdem zieht es den Fahrer des BiXS Pro Team immer wieder zurück: «Die EKZ-Cup-Rennen baue ich gezielt immer wieder in meinen Kalender ein. Es ist für mich eine gute Kurzbelastung auf hohem Niveau ist und macht deutlich mehr Spass, als alleine Intervalle zu fahren», erklärt Looser, warum er immer wieder am Start steht.

Vorbild für den Nachwuchs
Wenn am Sonntag ab 8:30 Uhr gestartet wird, sind rund 20 heimische Wetziker Nachwuchsbiker im Einsatz. Voller Hoffnung und Tatendrang, wie damals Konny Looser in Bauma, im Jahr 2000. Dieser erinnert sich noch sehr gut an die Zeit in den Nachwuchskategorien. So freut er sich auch heute, dass er selber den Nachwuchs zu sehen bekommt und die familiäre Stimmung auf dem Rennplatz geniessen darf. «Wer weiss, vielleicht bin ich heute ein Vorbild für ein paar Jungs und Mädels. Ich jedenfalls fand es früher immer cool, wenn ich meine Vorbilder nach meinem eigenen Rennen live sehen konnte.»

Die Strecke in Wetzikon wird auch dieses Jahr ein gewohnt schnelles Rennen mit sich bringen. Die Steilwandkurven und Wellen als Attraktionen im Zielbereich werden die Zuschauenden zum Staunen, und die waghalsigen Biker zum Fliegen bringen. Dank dem offenen Gelände sind rund zwei Dritter der Strecke einsehbar. 270 Fahrerinnen und Fahrer haben sich im Vorfeld für den zweiten Lauf des EKZ Cup in Wetzikon angemeldet. Nachmeldungen sind am Sonntag vor Ort bis jeweils dreissig Minuten vor dem Start möglich.
Sonntag, 30. April 2017
Fulminanter Auftakt des EKZ Cup 2017 in Schwändi
1992 fand in Schwändi das erste Mountainbike-Rennen statt, seit 15 Jahren ist das Rennen Teil des EKZ Cup. Dass die Veranstaltung nicht zur Routine wird, dafür sorgte auch heuer das Frühlingswetter. «Seit Mittwoch schlief ich nicht mehr gut», bekannte OK-Chef Hansruedi Marti. 24 Stunden vor dem Start der ersten Kategorie lagen 30 Zentimeter Schnee auf der Strecke. Also machte sich der Skiclub Schwändi – seit 25 Jahren der Veranstalter des Rennens – an die Arbeit. Mit Schneeschleudern wurde das Start-Ziel-Gelände geräumt. Später marschierte eine Gruppe Erwachsene und Kinder über die Strecke, um den Schnee aufzulockern, sodass er schneller schmolz. «Am Samstag um 17 Uhr war der ganze Kurs und das Start-Ziel-Gelände schneefrei. Für mich war der Event damit schon erfolg-reich», resümierte OK-Chef Marti.

Die Jugend im Mittelpunkt, die Elite als Vorbild
Die Teilnehmer freuten sich am Sonntag über feuchte aber bestens fahrbare Singletrails. «Ich liebe es technisch und rutschig» erklärte Dario Lillo, der Sieger der Kategorie Hard (U17), welche den Renntag eröffnete. Von da an ging es Schlag auf Schlag. In zehn Alterskategorien bis hinunter zu den «Pfüderi» (U7) massen sich die Nachwuchsrennfahrer auf altersgerechten Strecken; mit kindlichem Eifer die einen, gemütlich dahin rollend die anderen. Mit am meisten Applaus gab es für die Kleinsten, die mit dem Laufvelo über die Strecke holperten.

Traditioneller Schlusspunkt jedes EKZ Cup Events ist das Rennen der Elite. Die Top-Fahrer zeigten, was aus den kleinen Nachwuchs-Racern einmal werden kann, wenn sie dem Mountainbike treu blei-ben. Im Rennen der Herren sorgte der Marathon-Profi Konny Looser für das Tempo, hatte aber auch seine Schwierigkeiten: «Ich war das letzte halbe Jahr in Südafrika und bin nur auf Staub und Sand gefahren. An nasse Wurzeln muss ich mich erst wieder gewöhnen. Die beiden hinter mir lachten wohl über meinen Fahrstil.» Andere Sorgen hatte der Radquerspezialist Simon Zahner, der das ganze Rennen an dritter Stelle fuhr: «Am höchsten Punkt der Runde hatte ich immer 50 Meter Rückstand, am tiefsten Punkt war ich wieder an Looser dran. Das Aufschliessen schmerzte jede Runde mehr.» Looser siegte schliesslich souverän vor Andreas Moser und Simon Zahner.

Vom Brunch aufs Podest
Katrin Leumann entschied sich spontan, den EKZ Cup in Schwändi mitzufahren. «Ich kam direkt von einem Brunch», verriet sie hinterher. Der Butterzopf schien sie zu beflügeln. Keine ihrer Konkurrent-innen konnte ihr Tempo mitgehen und so fuhr Leumann einen ungefährdeten Sieg ein. Die Deutsche Janine Schneider hatte als Marathonspezialistin Mühe mit dem hohen Anfangstempo: «Aber nach zwei Runden hatte ich meinen Rhythmus und zog diesen durch.» So landete sie auf dem zweiten Platz vor Tina Züger, die ebenfalls für ihren schnellen Start büsste, dafür auf den technisch anspruchsvollen Singletrails Zeit gut machte.

Auf das Ende der Veranstaltung machte sich das nächste Wetterphänomen bemerkbar: der Föhn brachte gewisse Installationen ins Wanken. «Ich bin froh, kam er nicht früher», atemete OK-Chef Marti auf. Der Jubiläumsjahrgang des EKZ Cup in Schwändi stand offensichtlich unter einem guten Stern.
Freitag, 28. April 2017
Der EKZ Cup in Schwändi findet statt !!
Das OK in Schwändi gibt mit viel Freude bekannt, dass einem Start am Sonntag in Schwändi nichts im Wege steht. Oder besser gesagt: der Schnee und die umgeknickten Bäume werden für euch Biker/innen morgen Samstag aus dem Weg geräumt.

Wichtig:
Morgen ist kein Training auf der Strecke möglich. Die Arbeiten werden erst gegen den späten Nachmittag/frühen Abend abgeschlossen sein. Wir bitten alle Fahrer/innen dies zu beachten und zu respektieren. Wir freuen uns auf ein wunderbares Panorama mit Schneebergen und Sonnenschein!
Freitag, 28. April 2017
Auftakt des EKZ Cup in Schwändi
Am kommenden Sonntag, 30. April, startet der EKZ Cup in Schwändi (GL) zur neuen Saison. Der Skiclub Schwändi als Organisator feiert damit sein 25-Jahr Jubiläum als Veranstalter eines Bikerennens. Auch im Jahr 2017 legt der EKZ Cup mit total sieben Rennen weiterhin den Fokus auf die Nachwuchsförderung.
Strecke mit viel Singletrails!
Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartet am Sonntag in Schwändi eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Strecke, wie OK-Präsident Hansruedi Marti erklärt: «Den Parcours, welchen wir nun seit vier Jahren fahren, beinhaltet rund vierzig bis fünfzig Prozent Singletrail-Anteil mit zwei Bachübergängen und einigen Wurzelpassagen. Der Sprung rein ins Zielgelände bleibt eines der Highlights.» Das mitten im Dorf angelegte Rennzentrum bietet dank perfekter Infrastruktur und einem tollen Spielplatz für die Kinder alles, was es für einen erfolgreichen Event braucht.

Zwei neue Stationen in Dietikon und Uster
Der EKZ Cup hält an seinem Erfolgskonzept der letzten Jahre fest. Dennoch stehen mit Dietikon und Uster (20. und 27. August) zwei neue Veranstalter im Kalender 2017. Zudem werden in Zukunft bei den Nachwuchskategorien Cross, Soft und Pfüderi die Mädchen und die Jungs getrennt voneinander starten. Dagegen gibt es ab der neuen Saison nur
noch ein Hauptrennen, wo die Kategorien Overall, Damen und For All gemeinsam starten, jedoch separat rangiert werden.
Im Vorfeld haben sich bereits mehr als 250 Fahrerinnen und Fahrer angemeldet. Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit sich bis dreissig Minuten vor dem jeweiligen Start noch vor Ort nachzumelden.

Sonntag, 19. Februar 2017
EKZ Cup Rookie Preis - ein tolles Bike!
Bist du noch nie ein Rennen gefahren? Hast keine Rennlizenz? Bist mindestens 17 jährig und möchtest ein Carbon Bike im Wert von 2500 Franke gewinnen?
Denn melde dich an, als EKZ Cup Rookie und fahre mit.
Beschreibung:
Leicht, steif und schnell kommt das Copperhead Carbon daher - und wie gewohnt werden bei der Ausstattung keine Kompromisse gemacht. Mit dem kompletten Antrieb aus der Shimano XT Gruppe und der hochwertigen Rock Shox Reba Federgabel ist das neue Copperhead Carbon RS für maximale Performance bei Rennen und auf der Trainingsrunde vorbereitet.
Mittwoch, 18. Januar 2017
Jetzt sind wir bereit fürs 2017!
Die Veranstalter und Termine sind fixiert:
Neu sind Dietikon (Race Team Limmattal) und Uster (Veloclub Volketswil) als Veranstalter dazu gekommen. Gossau und Hinwil sind leider nicht mehr dabei (Grund: Die OK-Ressorts konnten Personell nicht mehr besetzt werden).

Anpassungen und Änderungen:
Die Kids Kategorien Hard, Mega, Rock, Cross, Soft und Pfüderi bleiben unverändert. Bei den Kategorien Cross, Soft und Pfüderi starten die Mädchen und Knaben jeweils getrennt. Die Kategorien Overall Ranking, Damen und For All starten gemeinsam im Hauptrennen. Die Kategorien werden weiterhin getrennt gewertet.

EKZ Cup Rookie:
An den 6 ersten Veranstaltungen kann man sich für den Final in Egg qualifizieren. Gestartet wird in der For All Kategorie.

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